Franken - Heimat der Biere.

Bier aus Klöstern

Die Klöster machten den weltlichen Braustätten in früheren Jahrhunderten durch den Verkauf ihrer Biere schnell Konkurrenz. Die Mönche begannen, alte Schriften wie die des Römers Gaius Plinius d. Ä. auf brautechnische Hinweise zu untersuchen. In der Folge war ihr Bier oft besser als alles, was im Umkreis gebraut wurde. Außerdem gab es dank seiner Inhaltsstoffe die notwendige Energie, gerade in der Fastenzeit – für diese wurde eigens Starkbier mit einem höheren Stammwürzegehalt gebraut.

Noch heute gibt es in Franken „brauende Klöster“, etwa das Franziskaner-Kloster auf dem sagenumwobenen Kreuzberg in der Rhön. Auch wenn heute in Franken so manche einstige Klosterbrauerei in Privatbesitz ist, so gehen auch hier Bier und Kultur eine standesgemäße Symbiose ein.


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