Franken - Heimat der Biere.

Pilgertour für Biergenießer:
die Pilger-Brauerei-Tour rund um Bad Staffelstein

Bei der genussvollen Radtour rund um Bad Staffelstein - der „Pilger-Brauerei-Tour“ - werden auf 22 Kilometern kleine Anstrengungen reichlich belohnt.

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Auf den ersten Kilometern verläuft die Route ganz gemütlich: Vom Bahnhof in Bad Staffelstein folgen wir dem Bierkrug-Schild mit der Zwei aus dem Ort heraus nach Schönbrunn. Von dort radeln wir mit wunderbarem Blick auf Kloster Banz eben dahin, bis wir schließlich das Tal nach Grundfeld durchqueren. Hier benötigen wir beim Anstieg zur Basilika durchaus eine gewisse Kondition – oder wie bei uns die  Bereitschaft, ein Stückchen zu schieben. Für das nächste Mal werden wir eBikes anmieten. Schon seit dem 15. Jahrhundert pilgern Gläubige hinauf zur Basilika Vierzehnheiligen, die im 18. Jahrhundert nach Plänen des berühmten Barockbaumeisters Balthasar Neumann errichtet wurde. Auch heute noch bringen zahlreiche Gläubige ihre Opfer­kerzen zu den 14 Nothelfern, die hier verehrt werden.

Neue Energie dank Nothelfer-Trunk

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Innen der prächtig ausgestattete Kirchenraum, draußen der weite Blick über das Maintal: Schnell versteht man, warum die Gegend auch „Gottesgarten am Obermain“ genannt wird. Ein Stück oberhalb der Basilika lockt der Bier­garten der Brauerei Trunk. Die Alte Klosterbrauerei besteht seit 1803 und wird seit einem Vierteljahrhundert von der Familie Trunk betrieben. Der „Nothelfer-Trunk“ fließt dunkel und süffig ins „Seidla“, wie man die fränkischen Halbliterkrüge nennt: Diese Spezialität des Hauses gibt neue Energie für den nächsten Abschnitt der Tour. Und wer eine zusätzliche Stärkung braucht, bekommt dazu auch eine ordentliche fränkische Brotzeit.

Frisch gestärkt geht es an der Brauerei vorbei weiter bergauf, doch schließlich haben wir die Anhöhe erreicht. Zwischen Wiesen und Feldern radeln wir eben dahin. An der Kreuzung mit dem großen Steinkreuz wenden wir uns nach rechts und genießen die Abfahrt zurück ins Tal nach Uetzing.

Blick auf den Staffelberg

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Uetzing liegt, wie schon am Ortsschild zu lesen ist, im „Land der Nüsse“, aber auch Obst wächst hier reichlich. Da unser letzter Stopp erst kurz zurückliegt, radeln wir an der schmucken Stublanger Kirche vorbei weiter nach Loffeld. Hier zieht sofort das Bräustübl der Brauerei Staffelberg-Bräu unsere Blicke auf sich. Von unserem Tisch vor dem bezaubernden Fachwerkhäuschen haben wir freie Sicht auf den Staffelberg – und hinüber zur Brauerei. Je nach Saison entstehen hier zusätzlich zu Pils, Landbier und Weißbier typische Spezialitäten wie das „Querkerla“, ein süffiges Rauchbier, das hervorragend zu einem deftigen fränkischen Schäufele passt.

Wohltat für die Muskeln

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Auf der Weiterfahrt bezaubert Horsdorf mit Fachwerkfassaden und alten Mühlen. An Einkehrmöglichkeiten herrscht auch hier kein Mangel. Bald darauf erreichen wir die ersten Häuser Bad Staffelsteins und damit das Ende unserer Tour.

Durch die malerische Altstadt geht es Richtung Bahnhof, aber vor der Heimreise lockt noch die Obermain Therme, wo Bayerns wärmste und stärkste Thermalsole müde Muskeln wunderbar entspannt.


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