Franken - Heimat der Biere.

Biergenuss auf dem Teller:
Kochen mit fränkischem Bier

Als „flüssige Fastenspeise“ wird Bier schon seit vielen Jahrhunderten in Franken geschätzt: Es ist kein Zufall, dass gerade die Mönche eine große Rolle in der Braugeschichte spielten. Mit dem nahr- und vor allem schmackhaften Bier überbrückten sie die karge Fastenzeit, schließlich bricht „Flüssiges kein Fasten“.

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Die Aromenvielfalt, die in einem fränkischen Bier steckt, fasziniert heute auch die fränkischen Küchenchefs. Bei ihnen spielt Bier eine große Rolle: allerdings nicht nur im Seidla, sondern auch gerne auf dem Teller – und Fasten ist bei ihren Kreationen ganz sicher kein Thema.

Das Kochen mit Bier hat dabei selbst eine lange Tradition. Hervorragend beweisen dies Leckereien wie eine fränkische Biersuppe oder ein Karpfen aus einem der vielen Fischteiche Frankens, der sich mit einem Mantel aus Bierteig als gebackene Köstlichkeit präsentiert. Traditionell findet das Bier vor allem in Form von Saucen Eingang in die fränkische Küche, so rundet es beispielsweise wunderbar eine fränkische Bierhaxe ab.

Das Beste der Aromen

Hopfen, Malz und Hefe inspirieren die fränkischen Küchenchefs aber auch immer wieder zu neuen Rezepten. Kein Wunder: Schließlich haben sie – dank der fränkischen Brauereienvielfalt – eine weltweit einzigartige Auswahl an Biersorten zur Verfügung. Die bitteren Noten des Hopfens, die Süße des Malzes und die fruchtigen Aromen der Hefe: Sie alle vereinen sich – je nach Sorte in verschiedener Stärke – im Bier.

Köstliche Begleiter zu Fleisch und Fisch

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Die fränkischen Köche verstehen es dabei, mit dem Bier ihre Gerichte köstlich abzurunden und harmonisch mit anderen Zutaten zu kombinieren: helle Biere etwa passen zu leichten Fisch- und Fleischgerichten, kräftige und dunkle Biere dagegen eher zu dunklem Fleisch. Eine „hopfengebeizte Lachsforelle“, ein „fränkischer Krustenschweinebraten in Braunbiersauce mit Biersauerkraut“, ein „Boeuf á la Bier“, eine „beschwipste Jungrinderleber“ oder ein „Braumeisterschnitzel in Malz-Schrot-Panade“ werden so zu einer Verlockung auf dem Teller.

Es muss aber nicht immer Fleisch oder Fisch sein, mit denen das fränkische Bier eine köstliche Verbindung eingeht – ganz im Gegenteil! Wie wäre es denn zum Beispiel mit einer „dunklen Bierkaltschale“, einer „Zwiebelcremesuppe von Weizenbier“, einem „Biermelonensalat“ oder mit „Blumenkohlröschen im Bierteig“, die sich auch bestens als Vorspeise eignen?

Die süße Seele des fränkischen Biers

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Apropos Vorspeise: Mit fränkischem Bier lässt sich auch ein ganzes Menü zaubern, denn auch vor einer süßen Nachspeise mit Bier machen die fränkischen Köche nicht halt. Zum Glück: Wer sich einmal dem Genuss eines „Bieramisus“, eines „Bierkrapfens“, eines „Apfelküchleins im Bockbiermantel“, einer „Geeisten Butterschokolade vom Rauchbier“ oder einer „Malzbierzabaione“ hingegeben hat, wird Bier nicht mehr von seiner süßen Liste streichen wollen. Und wie es sich für ein Menü im Zeichen des fränkischen Biers gehört: Den Abschluss bildet am besten ein Bierbrand aus einer der zahlreichen fränkischen Brennereien.

Appetit bekommen? Eine Auswahl köstlicher Rezepte mit Bier finden Sie hier: www.franken-bierland.de/rezepte


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