Franken - Heimat der Biere.

Prost auf die Kärwa!

„Kärwa“ oder Brauereifest: Rund um das fränkische Bier wird ausgelassen gefeiert.

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Überschäumende Bierkrüge und deftige Leckerbissen, Musik, fröhliches Stimmengewirr und Lichterketten, die zwischen den ausladenden Ästen alter Bäume funkeln: Wenn Franken zur „Kärwa“ lädt, ist beste Feierlaune garantiert.

Die Kirchweihfeste sind aus dem fränkischen Festkalender nicht wegzudenken und blicken oft auf eine lange Geschichte zurück: Der Namenstag des Kirchenpatrons oder der Tag der Kirchenweihe, wurde traditionell mit einem Fest begangen. Noch heute findet etwa das Forchheimer Annafest im Juli immer um den Namenstag der Heiligen Anna herum statt und die Michaeliskirchweih in Fürth beginnt am Samstag nach dem 29. September, dem Festtag des Erzengels Michael. Eines der ersten Bierfeste der Saison und ein Klassiker unter den Kirchweihen ist die Bergkirchweih in Erlangen. Seit mehr als 250 Jahren wird hier ausgiebig gefeiert und jedes Jahr zieht es mehr als eine Million Besucher auf den „Berch“.

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Neben der Kirchweih bietet auch die Brauereitradition immer wieder Anlass zum Feiern. Die „heimliche Hauptstadt des Bieres“ Kulmbach verwandelt sich im Juli und August bei der Kulmbacher Bierwoche neun Tage lang in eine Festmeile. Allein schon wegen der drei süffigen Festbiere, die extra zu diesem Anlass gebraut werden, lohnt sich der Besuch. In Nürnberg versammeln sich zum Fränkischen Bierfest rund 30 verschiedene Brauereien im Burggraben – aus dem ganzen Bierland Franken und den Partnerstädten der Stadt Nürnberg. Und auch die fränkischen Brauereien lassen es sich nicht nehmen, ihre eigenen Festtage abzuhalten, bei denen schäumendes Festbier in die Krüge sprudelt.


"Bierige" Festtage in Franken

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